Thema: Urlauberlogik

Urlauberlogik – Oder auch: Warum Flughäfen die meiste Zeit total anstrengend sind

Vor wenigen Tagen kam ich aus dem Mallorca-Urlaub nach Hause und musste am Flughafen mal wieder einiges miterleben. Angefangen mit den klischeehaften deutschen Rentnern, die mit Sandalen und weißen Tennissocken, ihren Karohemden und Hüten die Eingangshallen erobern. (Nein, diese Menschen sind kein Klischee, die gibt es tatsächlich!) Oft im Schlepptau mit nicht weniger stilbewussten Damen, die leider erst beim Check-In merken, dass ihr Koffer eigentlich 3 Kilo zu schwer ist, weshalb sie noch einmal alles umpacken, 17 Pullis anziehen und 2 Paar Hüte auf den Kopf setzen müssen, während die Schlange dahinter immer länger und ungeduldiger wird. Es sollen doch bloß keine Extrakilos drauf gezahlt werden, ihr wisst ja, der Deutsche ist geizig.

Ich muss aber ehrlich sagen, dass ich mich an dieses Phänomen schon fast gewöhnt habe. Doch da gibt es diese eine Sache, über welche ich mich wirklich dauerhaft aufregen könnte: Kofferbänder. Wann, WANN, werden die Menschen endlich verstehen, dass alles so viel einfacher wäre, wenn sie sich beim Abholen der Koffer nicht press vor das Band stellen würden, sondern sich einfach mal drei Schritte nach hinten bewegen könnten, damit auch wirklich jeder etwas sehen kann? Damit niemand sich halb verrenken muss, um zu schauen, ob es sich wirklich um seinen Koffer handelt. Damit niemand seinen Koffer auf die Füße eines anderen knallen muss, wenn dieser vom Kofferband gehievt wird. Die Koffer rennen euch doch nicht weg! Die Bänder sind gefühlte 87 Kilometer lang. Das sind zwei Meter, Leute. Zwei! Zwei Meter und euer Leben und das der anderen wäre so viel einfacher…Einfach mal beim nächsten Urlaub bedenken.

Eure Miss Undercover

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