Thema: Internet & Wlan

Warum das Leben ohne Wlan ein bisschen schrecklich ist

Meiner Generation wird ja heute oft vorgeworfen, dass wir ohne Smartphones und Internet nicht mehr leben können. Wlan wurde in die Grundbedürfnisse-des-Menschen-Pyramide aufgenommen und das nicht ohne Grund. Stets zu meiner Generation stehend, streite ich alle „Ihr seid doch süchtig nach diesen blöden Handys“ Kommentare ab und suche lächerliche Ausreden, die irgendwie versuchen mein Gegenüber vom Gegenteil zu überzeugen. Natürlich haben diese Menschen alle recht. Das weiß ich mittlerweile. In letzter Zeit, in welcher ich ohne Wlan leben musste, ist mir bewusst geworden wie abhängig ich eigentlich davon bin. Abgesehen davon, dass mein Mobilfunkanbieter mir schon am 3. Tag des Monats die weltberühmte und überaus verhasste „Lieber Kunde. Sie haben bereits jetzt 80% tariflich inkludierten Datenvolumens verbraucht […]“- Nachricht schickt. Die restlichen 20% meines schnellen mobilen Internets sind komischerweise immer innerhalb von 1,5 Stunden verbraucht. Ist es dann erst mal so weit, dass man noch 27 Tage mit reduzierter Geschwindigkeit surfen muss, kann man das Handy eigentlich sofort in der nächsten Kiste verstauen. Snapchat, Facebook, Twitter, adé. Für diese Apps besteht keine Chance mehr. Einzig und allein treu bleibt einem Whatsapp, mit starken Einschränkungen. Fotos senden und Videos schicken muss man gar nicht erst ausprobieren, will man eine 10-sekündige Sprachmemo verschicken, wird es schon kritisch. Tja, so ohne Wlan ist man ganz schön aufgeschmissen. Man giert geradezu nach der Zivilisation, nachdem man tagelang kein Netflix, Facebook oder Snapchat nutzen konnte. Ein wahres Trauerspiel. Was soll ich nur tun, wenn ich alle Staffeln meiner einzigen Serie auf DVD durchgesehen hab? Harte Zeiten warten auf mich, denn ich surfe noch 23 Tage mit reduzierter Geschwindigkeit.

Eine schöne Woche und teilt euch euer Datenvolumen gut ein, wenn kein Wlan in der Nähe ist!

 

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