Neubau des Kombibades: Auftrag für Detailplanung vergeben

KH. Es geht los, mit diesen Worten informierte Oberbürgermeisterin, Dr. Heike Kaster-Meurer am heutigen Freitag, die Journalisten bei einer einberufenen Pressekonferenz anlässlich des Neubaus des Kombibads im Salinental.

Freibad_Salinental_Planungen_090617_01-w750-h750Denn am Donnerstag gab der Aufsichtsrat grünes Licht für die Beauftragung, das Salinenbad zu planen. Einstimmig beschloss man, dem Unternehmen „Krieger Architekten / Ingenieure GmbH“ aus Velbert den Auftrag zu erteilen. Gepunktet hat das Unternehmen unter anderem auch damit, bisher 240 Bäder erstellt zu haben.

Freibad_Salinental_Planungen_090617_02-w750-h750„Die gestrige Entscheidung war ein wesentlicher Schritt zum neuen Bad. Wir haben ein Etappenziel erreicht“, so der Geschäftsführer der Betriebsgesellschaft für Schwimmbäder und Nebenbetriebe, Claus Stüdemann. Dem Vorsitzenden des Aufsichtsrates, Bürgermeister Wolfgang Heinrich gefällt besonders , dass das neue Bad in die Landschaft passt.

Freibad_Salinental_Planungen_090617_03-w750-h750Sofern der detaillierte Zeitplan eingehalten werden kann, soll im Dezember 2017 der Bauantrag eingereicht werden, so dass dann im Juli 2018 mit dem Bau des Salinenbades begonnen werden kann. „Wenn alles rund läuft, könnte das neue Bad Ende 2019 in Betrieb genommen werden“, stellte BAD-Geschäftsführer Claus Stüdemann in Aussicht.

Das Salinenbad-Gebäude wird etwa 2400 Quadratmeter Grundfläche aufweisen und an sei-ner höchsten Stelle an die Höhe der benachbarten Saline heranreichen. Es wird ein 25-Meter langes Schwimmer-Becken mit sechs Bahnen und einer integrierten Sprunganlage (1-Meter-Brett und 3-Meter-Plattform), ein Lehrschwimmbecken mit rund 100 Quadratmetern Wasserfläche (8 mal 12,5 Meter) sowie ein Kleinkinderbecken mit etwa 50 Quadratmetern Wasserfläche aufweisen.

Freibad_Salinental_Planungen_090617_04-w750-h750Definitiv wird während der Bauarbeiten das Freibad für eine Saison geschlossen sein. Wolfgang Heinrich und Claus Stüdemann stellten nochmals ausführlich klar, dass es sich um eine Großbaustelle handelt und die Sicherheit vorgeht. „Das werden wir nicht auf unsere Kappe nehmen. Die Sicherheit geht vor, und da wird es auch keine Kompromisse geben“, so Heinrich. Bei den Planungsbesprechungen wurde nämlich von einigen Ausschussmitgliedern der Wunsch geäußert, dass während des Neubaus das bisherige Schwimmbad geöffnet sein könnte.

Auch der Wunsch, dass die Hauptarbeiten in den Herbst- und Wintermonaten durchgeführt werden, kann nicht berücksichtigt werden, da durch die Hochwassergefahr im Winter und der Kälte die Arbeiten nicht ausgeführt werden können. Als Ersatzbäder stehen die Freibäder in Bosenheim und Bad Münster am Stein / Ebernburg zur Verfügung.

Die Kosten für das Jahrhundertprojekt, wie es Bürgermeister Heinrich bezeichnete, belaufen sich auf 9,5 Millionen Euro.

pdw / 09.06.17

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